Die umfangreichen Auswertungstätigkeiten der GSDA

Die Entwicklung von flexibel einsetzbaren Auswertungsprogrammen stellt seit ihrer Firmengründung im Dezember 2004 einen zentralen Schwerpunkt in der Tätigkeit der GSDA dar. Dabei wurde seit jeher die Auswertungsphilosophie der „3 Säulen“ verfolgt:

  • Statistik

    Umfangreiche Statistikfunktionen als immanenter Bestandteil des EBIS-Programms (Erstellung selbst definierter variabler Filter und deren Nutzung für einfache Häufigkeitsverteilungen und Kreuztabellen sowie die graphische Darstellung der Ergebnisse bis hin zu einer standardisierten Quartalsstatistik)

  • Aggregierung

    Ein vom Dokumentationssystem unabhängiges Aggregationsprogramm, welches standardisierte Datenexporte verarbeiten kann.

  • Metaaggregation

    Ein Metaaggregationsprogramm, mit dem sich standardisierte Einzelaggregate weiter zusammenfassen und somit Auswertungen auf Bundes-, Landes-, Regional-, Verbands- und Trägerebene erstellen lassen.

Projekte

Deutsche Suchthilfestatistik (DSHS - Institut für Therapieforschung (IFT), München)​

In diesem Projekt geht es um die Erstellung eines systemunabhängigen Programmes zur Einzelaggregation des Kerndatensatzes (KDS) Suchthilfe (auch für KDS 3.0) inklusive Darstellung der Ergebnisse in EXCEL-Tabellen für die Beratungsstellen vor Ort. Zudem findet jährlich eine umfangreiche Metaaggregation der zur Verfügung gestellten Daten bei der GSDA statt, in dessen Folge Länder-, Verbands- und Bundesauswertungen erstellt werden. Der dabei jährlich zur Verfügung stehende Datenpool entspricht in etwa einer Beteiligungszahl von 1150, circa 30 % dieser Daten stammen aus dem Dokumentationssystem EBIS. Seit Firmengründung im Jahre 12/2004 ist die GSDA mit dieser Durchführung beauftragt und stellt zudem ein Verfahren zur Prüfung und Zertifizierung von KDS-Exportdaten bereit, welches dann zur Teilnahme an der DSHS-Auswertung berechtigt. Zudem hat die GSDA für das IFT in diesem Hilfebereich ein Online-Register entwickelt, in dem alle Beratungsstellen nicht-klientenbezogene Standortinformationen hinterlegen können. Diese webbasierte Anwendung ist seit 2011 im Einsatz.

Darüber hinaus bieten wir auch auf Landes- oder Bezirksebene weitere Auswertungsverfahren mit Einzel- und Gesamtdarstellung an, so z.B. in den Bundesländern Bayern und Sachsen-Anhalt die Erstellung von Sachberichten als komprimierte Darstellung der allgemeinen KDS-Auswertung sowie jeweils spezielle Auswertungen im Bereich Glückspielsucht. Ein größeres Auswertungsprojekt wird seit 2014 für das Bundesland Baden-Württemberg im Bereich „Substitutionsbehandlung“ und „JVA“ durchgeführt und für den neuen KDS 3.0 (2017) weiter betreut. Neben den schon zuvor beschriebenen Auswertungsstandards der Einzel- und Gesamtauswertungen auf Basis aggregierter Daten wird hier zusätzlich die Ergebnis- und Falldarstellung auf Landkreisebene umgesetzt.

Wir können aus den für die DSHS exportierten oder aggregierten Daten beliebige Berichtsvorlagen definieren und diese dann über die Herstellung von Zellbezügen oder mit Hilfe eines Programms in die jeweiligen Berichtstabellen einlesen lassen.

Wohnungslosenhilfe / Straffälligenhilfe Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe / Straffälligenhilfe (BAGW / BAGS), Berlin / Bonn)

In diesem Projekt wird ein Systemunabhängiges Programm zur Einzelaggregation des Datensatzes der AG-STADO (auch für die 4. Überarbeitung ab 2017) inklusive Darstellung der Ergebnisse in EXCEL-Tabellen für die Beratungsstellen vor Ort erstellt. Zudem findet im Rahmen dieses Auftrags jährlich eine umfangreiche Metaaggregation der von den Einrichtungen zur Verfügung gestellten Daten bei der GSDA statt, in dessen Folge Bundesauswertungen über diverse Laufvariationen erstellt werden. Auch hier kommt ein von der GSDA für die AG STADO entwickeltes und betreutes Verfahren zur Prüfung und Zertifizierung von Exportdaten zum Einsatz. Die Teilnahme an der systemübergreifenden bundesweiten Auswertung für die Wohnungslosen- und/oder Straffälligenhilfe ist auch hier nur für zertifizierte Softwareanbieter bzw. deren Kunden möglich. Daneben bieten wir auch in diesem Hilfebereich kleinere Sachberichte (z.B. LWL-Report für NRW) an. 

Schwangerschaftsberatung (Deutscher Caritasverband (DCV), Freiburg)

Systemunabhängiges Programm zur Einzelaggregation des jeweils aktuellen Kerndatensatzes inklusive Darstellung der Ergebnisse in EXCEL-Tabellen für die Beratungsstellen vor Ort. Zudem findet jährlich eine umfangreiche Metaaggregation der von den Einrichtungen zur Verfügung gestellten aggregierten Daten bei der GSDA statt, in dessen Folge Auswertungen für die katholischen Beratungsstellen auf Bundesebene, Verbandsebene (Caritas, SKF) und für die einzelnen Diözesen über diverse Laufvariationen erstellt werden. Auch hier stellt die GSDA ein Verfahren zur Prüfung und Zertifizierung von Exporten aus dem Kerndatensatz Schwangerschaftsberatung bereit, welches dann zur Teilnahme an der Auswertung berechtigt. Zudem bieten wir auch in diesem Bereich individuelle Sachberichte und Lösungen für Land und Bistum an, die seit Jahren in Baden-Württemberg, Hessen, Niedersachsen, NRW und Niedersachsen Einsatz finden. Selbst spezifische Landesfallzählungen wie in Hessen können unsere Aggregationsprogramme verarbeiten.   

Auswertungen für den Bezirk Oberbayern

Für den Bezirk Oberbayern ist die GSDA seit 2005 mit der Formularerstellung, Auswertung und grafischen Darstellung der Ergebnisse (letzteres nur auf Bezirksebene) für die Bereiche der Suchthilfe, der Sozial- und Gerontopsychiatrischen Dienste sowie seit 2015 auch der Offenen Behindertenarbeit beauftragt. Im Bereich Suchthilfe werden die Daten für das Bezirksformular dabei weitestgehend aus den für die DSHS produzierten Aggregatdaten (siehe oben) übernommen. Auf Einrichtungsebene können diese Sachberichte zum einen für die eigene Jahresstatistik verwendet werden, zum anderen stellen sie aber auch die Grundlage für die bei der GSDA produzierten Gesamtstatistiken für den Bezirk dar, der auf diese Weise sowohl auf kommunaler und Landkreisebene wie auch für sein gesamtes Versorgungsgebiet die für seine Bedarfs- und Finanzplanung wichtigsten standardisierten Kennziffern erhält.