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GSDA GmbH Gesellschaft für Standarddokumentation und Auswertung

Die umfangreichen Auswertungstätigkeiten der GSDA

Beauftragte Projekte (aus den oben genannten Punkten 2 und 3)

Deutsche Suchthilfestatistik
(DSHS - Institut für Therapieforschung (IFT), München)

Systemunabhängiges Programm zur Einzelaggregation des Deutschen Kerndatensatzes (KDS) Suchthilfe (auch für KDS 3.0 ab 2017) inklusive Darstellung der Ergebnisse in EXCEL-Tabellen für die Beratungsstellen vor Ort. Zudem findet jährlich eine umfangreiche Metaaggregation der zur Verfügung gestellten Daten bei der GSDA statt, in dessen Folge Länder- Verbands- und Bundesauswertungen über diverse Laufvariationen erstellt werden. Somit werden jährlich nicht weniger als 50 Bundesauswertungen und zusätzlich etwa 40 Verbandsauswertungen erstellt. Zusätzlich schlagen rund 50 Landesauswertungen und etwa 20 Regionalauswertungen zu buche, womit allein im Bereich der DSHS ca. 150 Auswertungen mit jeweils mehr als 200 (Kreuz)-Tabellen produziert werden. Der dabei jährlich zur Verfügung stehende Datenpool entspricht in etwa einer Beteiligungszahl von 1150, circa 30 % dieser Daten stammen aus dem Dokumentationssystem EBIS. Seit Firmengründung im Jahre 12/2004 ist die GSDA mit dieser Durchführung beauftragt und stellt zudem ein Verfahren zur Prüfung und Zertifizierung von KDS-Exportdaten bereit, welches dann zur Teilnahme an der DSHS-Auswertung berechtigt. Zudem hat die GSDA für das IFT in diesem Hilfebereich ein Online-Register entwickelt, in dem alle Beratungsstellen nicht-klientenbezogene Standortinformationen hinterlegen können. Diese webbasierte Anwendung, die auch eine integrierte Mailfunktion beinhaltet, ist seit 2011 im Einsatz.

 

Darüber hinaus bieten wir auch auf Landes- oder Bezirksebene weitere Auswertungsverfahren mit Einzel- und Gesamtdarstellung an, so z.B. in den Bundesländern Bayern und Sachsen-Anhalt die Erstellung von Sachberichten als komprimierte Darstellung der allgemeinen KDS-Auswertung sowie jeweils spezielle Auswertungen im Bereich Glückspielsucht. Ein größeres Auswertungsprojekt wird seit 2014 für das Bundesland Baden-Württemberg im Bereich „Substitutionsbehandlung“ und „JVA“ durchgeführt und für den neuen KDS 3.0 (2017) weiter betreut. Neben den schon zuvor beschriebenen Auswertungsstandards der Einzel- und Gesamtauswertungen auf Basis aggregierter Daten wird hier zusätzlich die Ergebnis- und Falldarstellung auf Landkreisebene umgesetzt.


Neben diesen größeren Projekten mit einer Gesamtzusammenfassung über eine Region, einen Bezirk oder einem Bundesland, ist die GSDA auch kleineren Projekten gegenüber sehr aufgeschlossen. Prinzipiell können aus den für die DSHS exportierten oder aggregierten Daten beliebige Berichtsvorlagen definiert und diese dann über die Herstellung von Zellbezügen oder mit Hilfe eines Programms in die jeweiligen Berichtstabellen gelesen werden. Dieses Verfahren kann in der Regel recht preisgünstig angeboten werden und wird deshalb auch von etlichen Kunden bereits genutzt.

 

 

Wohnungslosenhilfe / Straffälligenhilfe
Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe / Straffälligenhilfe
(BAGW / BAGS), Berlin / Bonn)

Systemunabhängiges Programm zur Einzelaggregation des Datensatzes der AG-STADO (auch für die 4. Überarbeitung ab 2017) inklusive Darstellung der Ergebnisse in EXCEL-Tabellen für die Beratungsstellen vor Ort. Zudem findet im Rahmen dieses Auftrags jährlich eine umfangreiche Metaaggregation der von den Einrichtungen zur Verfügung gestellten Daten bei der GSDA statt, in dessen Folge Bundesauswertungen über diverse Laufvariationen erstellt werden. Auch hier kommt ein von der GSDA für die AG STADO entwickeltes und betreutes Verfahren zur Prüfung und Zertifizierung von Exportdaten zum Einsatz. Die Teilnahme an der systemübergreifenden bundesweiten Auswertung für die Wohnungslosen- und/oder Straffälligenhilfe ist auch hier nur für zertifizierte Softwareanbieter bzw. deren Kunden möglich. Daneben bieten wir auch in diesem Hilfebereich kleinere Sachberichte (z.B. LWL-Report für NRW) an.       

 

Schwangerschaftsberatung
(Deutscher Caritasverband (DCV), Freiburg)

Systemunabhängiges Programm zur Einzelaggregation des jeweils aktuellen Kerndatensatzes inklusive Darstellung der Ergebnisse in EXCEL-Tabellen für die Beratungsstellen vor Ort. Zudem findet jährlich eine umfangreiche Metaaggregation der von den Einrichtungen zur Verfügung gestellten aggregierten Daten bei der GSDA statt, in dessen Folge Auswertungen für die katholischen Beratungsstellen auf Bundesebene, Verbandsebene (Caritas, SKF) und für die einzelnen Diözesen über diverse Laufvariationen erstellt werden. Auch hier stellt die GSDA ein Verfahren zur Prüfung und Zertifizierung von Exporten aus dem Kerndatensatz Schwangerschaftsberatung bereit, welches dann zur Teilnahme an der Auswertung berechtigt. Zudem bieten wir auch in diesem Bereich individuelle Sachberichte und Lösungen für Land und Bistum an, die seit Jahren in Baden-Württemberg, Hessen, Niedersachsen, NRW und Niedersachsen Einsatz finden. Selbst spezifische Landesfallzählungen wie in Hessen können unsere Aggregationsprogramme verarbeiten.       


Auswertungen für den Bezirk Oberbayern

Für den Bezirk Oberbayern ist die GSDA seit 2005 mit der Formularerstellung, Auswertung und grafischen Darstellung der Ergebnisse (letzteres nur auf Bezirksebene) für die Bereiche der Suchthilfe, der Sozial- und Gerontopsychiatrischen Dienste sowie seit 2015 auch der Offenen Behindertenarbeit beauftragt. Im Bereich Suchthilfe werden die Daten für das Bezirksformular dabei weitestgehend aus den für die DSHS produzierten Aggregatdaten (siehe oben) übernommen. Auf Einrichtungsebene können diese Sachberichte zum einen für die eigene Jahresstatistik verwendet werden, zum anderen stellen sie aber auch die Grundlage für die bei der GSDA produzierten Gesamtstatistiken für den Bezirk dar, der auf diese Weise sowohl auf kommunaler und Landkreisebene wie auch für sein gesamtes Versorgungsgebiet die für seine Bedarfs- und Finanzplanung wichtigsten standardisierten Kennziffern erhält.

Die Entwicklung von flexibel einsetzbaren Auswertungsprogrammen stellt seit ihrer Firmengründung im Dezember 2004 einen zentralen Schwerpunkt in der Tätigkeit der GSDA dar. Dabei wurde seit jeher die Auswertungsphilosophie der „3 Säulen“ verfolgt:


  1. Umfangreiche Statistikfunktionen als immanenter Bestandteil des EBIS-Programms (Erstellung selbst definierter variabler Filter und deren Nutzung für einfache Häufigkeitsverteilungen und Kreuztabellen sowie die graphische Darstellung der Ergebnisse bis hin zu einer standardisierten Quartalsstatistik)
  2. Ein vom Dokumentationssystem unabhängiges Aggregationsprogramm, welches standardisierte Datenexporte verarbeiten kann
  3. Ein Metaaggregationsprogramm, mit dem sich standardisierte Einzelaggregate weiter zusammenfassen und somit Auswertungen auf Bundes-, Landes-, Regional-, Verbands- und Trägerebene erstellen lassen

Eigenprojekte (ohne Auftraggeber als Serviceleistung für EBIS-Kunden):

Migrationsberatung
(BAMF-Datensatz)

Das Programm zur Einzelaggregation des jeweils aktuell vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) definierten Datensatzes inklusive Darstellung der Ergebnisse in EXCEL-Tabellen für die Beratungsstellen vor Ort existiert seit 2011. Damals forderte das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge in Nürnberg als Geldgeber für die Migrationserstberatung (MEB) und später für die Migrationsberatung für Erwachsene (MBE) als Tätigkeitsnachweis einen standardisierten Datensatz ein. Es bot dafür selbst eine Online-Datenbank an, deren Betrieb 2015 allerdings wieder eingestellt wurde. Einrichtungen, die dieses Angebot schon von Anfang an nicht nutzen wollten, wurden zur Abgabe eines Aggregatdatensatzes über eine externe Software (z.B. Ebis) verpflichtet. Seit 2012 bietet die GSDA auch ein Metaaggregationsprogramm für Regionalauswertungen an, mit dem den Anwendern des EBIS-Programms auch eine einrichtungsübergreifende Auswertung zur Verfügung gestellt werden kann.


Allgemeine Sozialberatung
(Eigenentwicklung in Kooperation mit EBIS-Anwendern)

Dabei handelt es sich ebenfalls um ein Programm zur Einzelaggregation des aktuellen zusammen mit den EBIS-Anwendern entwickelten Kerndatensatzes inklusive Darstellung der Ergebnisse in EXCEL-Tabellen für die Beratungsstellen vor Ort. Die Möglichkeit zur standardisierten Einzelauswertung existiert seit 2005, das Metaaggregationsprogramm für die Zusammenfassung von Einzelauswertungen als Voraussetzung für die Durchführung von Länder- Regional- und Bundesauswertungen wurde in 2014 entwickelt.